KANTON OBWALDEN: Erneut sind drei Varianten im Rennen

Der Kantonsrat hat am Freitag über das weitere Vorgehen für die Hochwassersicherheit im Sarneraatal entschieden. Im Rennen sind wieder drei Varianten.

Drucken
Teilen
Bei der Variante Stollen West soll das Wasser aus dem See bei der Schwanderbrücke von rechts her in die Sarneraa geführt werden. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Bei der Variante Stollen West soll das Wasser aus dem See bei der Schwanderbrücke von rechts her in die Sarneraa geführt werden. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Das Projekt Hochwassersicherheit im Sarneraatal ist am Freitag vom Obwaldner Kantonsrat beraten worden. Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden heisst, will man die beiden Stollenvarianten auf den gleichen Planungsstand bringen wie das Projekt zur Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa.

Im definitiven Variantenentscheid könne so schliesslich «Gleiches mit Gleichem» verglichen werden, schreibt die Staatskanzlei weiter. Dieser wird der Kantonsrat im Mai treffen. Auch die Initiative für den Stollen Ost wird dann beraten. Die Volksabstimmung ist für Herbst/Winter 2011 vorgesehen.

Informationsveranstaltung am 10. Dezember
Die drei Varianten werden der Öffentlichkeit am Donnerstag, 10. Dezember um 20 Uhr im Hotel Metzgern in Sarnen. Als Referenten werden sprechen: Regierungsrat Hans Wallimann, Peter Lienert, Leiter Amt für Wald und Landschaft und Viktor Schmidiger, Abteilungsleiter Naturgefahren.

Die drei Hochwasserschutz-Projekte:

  • Die Stollenvariante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost» (Sarnersee bis unterhalb Wichelsee).  
  • Die Stollenvariante «Sarneraa mit Hoch-wasserentlastungsstollen West» (Landenberg).  
  • Das Projekt «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert».

ana/mvr