KANTON OBWALDEN: Hochwasserhilfe weitgehend abgeschlossen

Der Obwaldner Regierungsrat befürwortet eine neue Organisation der Kommission finanzielle Hilfen Hochwasser 2005. Damit ist die finanzielle Hilfe weitgehend abgeschlossen.

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Das Gebiet Hasli in Sarnen im Oktober 2005 nach der Hochwasserkatastrophe. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Das Gebiet Hasli in Sarnen im Oktober 2005 nach der Hochwasserkatastrophe. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Unmittelbar nach der Hochwasserkatastrophe im August 2005 setzte der Obwaldner Regierungsrat eine Kommission ein. Sie hat den Auftrag, die Gesuche um Beiträge an die Hochwasserschäden möglichst einheitlich zu beurteilen und die Verbindung zur Glückskette und dem beauftragten Hilfswerk, Caritas Schweiz, sicher zu stellen.

Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden heisst, hat die Kommission bisher an 21 Sitzungen 173 Gesuche bearbeitet und Beiträge im Umfang von 1,3 Millionen Franken an Private ausgerichtet. Damit seien die Gesuche der Privaten sind weitestgehend abgeschlossen.

Nur noch Mitglieder aus Sarnen und Engelberg
Offen sind jene Gesuche, die noch beim Schweizerischen Fonds für Hilfe bei nicht versicherbaren Elementarschäden hängig sind. Der Entscheid dieses Fonds muss abgewartet werden.

Nun hat die Kommission beantragt, die Arbeitsweise zu vereinfachen, heisst es weiter. In Zukunft haben neben der kantonalen Vertretung nur noch Mitglieder aus Sarnen und Engelberg Einsitz, weil bei ihnen noch Gesuche hängig sind. Damit solle gewährleistet sein, dass die Beiträge nach den bestehenden Kriterien gewährt werden.

Spendengelder von Glückskette und Privaten
Die Glückskette Schweiz hat nach der Hochwasserkatastrophe 2005 viele Spenden erhalten. Weil besonders Gemeinden und öffentlich-rechtliche Körperschaften hohe Schäden erlitten haben, hat die Glückskette 2007 den Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften im Kanton Obwalden den Beitrag von 12,13 Millionen Franken zugesichert.

Auch Spenden von Privaten flossen direckt dem kantonalen Spendenkonto zu. So stellte allein die Obwaldner Kantonalbank zwei Millionen Franken zur Verfügung.

ana