KANTON OBWALDEN: Jugendverein Artos wirft das Handtuch

Der Verein Artos kämpfte für ein Jugendkulturhaus in Obwalden. Doch jetzt hat der Vorstand das Handtuch geworfen.

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Die «Muisiguischarätä» (hier auf dem Landenberg) soll bestehen bleiben. (Bild pd)

Die «Muisiguischarätä» (hier auf dem Landenberg) soll bestehen bleiben. (Bild pd)

Der Vorstand des Obwaldner Jugendve­reins Artos hat überraschend beschlossen, sich aufzulösen. Seit 2005 hat der Verein vor allem versucht, ein Jugendkulturhaus für den Kanton Obwalden zu finden.

Aus den vielen Konzepten, Standortvor­schlägen und Gesprächen ist nun aber nichts geworden: Noch immer kann der Kanton keine Lösung für ein neues Jugendkulturhaus präsentieren.

Der ehemalige Artos-Präsident Christian Reinhard stösst sich etwas am Verhalten der Behörden. Auch habe sich kaum jemand auf politischer Ebene finden können, der die Ideen richtig unterstützt hätte.

«Nach all den vielen Diskussionen ist die Zeit nun gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen», resümiert Reinhard. Er empfinde einerseits Freude über das Geleistete. Andererseits sei auch Resignation da, weil man heute immer noch etwa gleich weit sei wie vor sechs Jahren. «Es war ein blumiger Weg mit Steinen.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.