KANTON OBWALDEN: Lebensmittelinspektoren einheitlich einsetzen

Der Regierungsrat sieht Ver­besserungs­möglichkeiten bei der heutigen Lebensmittel­kontrolle und möchte eine Ver­einheitlichung der Lebensmittelkontrolle in den Urkantonen anstreben.

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Im Labor des Amts für Lebensmittelkontrolle in Steinhausen. (Archivbild Ana Birchler-Cruz/Neue ZZ)

Im Labor des Amts für Lebensmittelkontrolle in Steinhausen. (Archivbild Ana Birchler-Cruz/Neue ZZ)

Die Aufsichtskommission des Laboratoriums der Urkantone (LdU) schlägt vor, die Lebensmittelkontrolle ähnlich dem Veterinärwesen zu zentralisieren.

Zurzeit setzt sich die Lebensmittelkontrolle aus vier Lebensmittelinspek-toren und zwei Lebensmittelkontrolleuren zusammen. Drei Lebensmittelinspektoren werden durch das Konkordat finanziert, der vierte Lebensmittelinspektor von den Kantonen Obwalden, Nidwalden und den Gemeinden des Kantons Uri. Der Kanton Schwyz hingegen setzt zwei Lebensmittelkontrolleure ein.

Mehraufwand soll behoben werden
Die Aufsichtkommission schlägt laut einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Obwalden vor, die beiden Lebensmittelkontrolleure und die vier Lebensmittelinspektoren auf dem gesamten Konkordatsgebiet einheitlich einzusetzen und in den Stellenplan des Laboratoriums aufzunehmen.

In seiner Stellungnahme an die Aufsichtskommission des LdU erkläre der Regierungsrat, der administrative und finanzielle Mehraufwand wegen der uneinheitlichen Struktur solle behoben werden. Die bisherige Regelung verhindere eine flexible Lösung. Er unterstützt deshalb die vorgeschlagenen Massnahmen.

ana