KANTON OBWALDEN: Neuer Anlauf für den Kulturlastenausgleich

410'000 und nicht 451'000 Franken: Das ist der neue Vorschlag der Obwaldner Regierung für den Ausgleich von Kulturlasten.

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Markus Ming präsidierte seinerzeit die kantonsrätliche Kommission für die Vorlage zum Kulturlastenausgleich. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Markus Ming präsidierte seinerzeit die kantonsrätliche Kommission für die Vorlage zum Kulturlastenausgleich. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Die Obwaldner Regierung macht einen neuen Vorschlag, wie viel Geld an die Kantone Zürich und Luzern fliessen soll, um deren Kulturlasten mitzutragen. Ihre Idee: Es sollen künftig 410'000 Franken sein. Dieser Betrag setzt sich aus den seinerzeit vom Volk abgelehnten 451'000 Franken und einem 10-Prozent-Abzug zusammen, welche den «Sonderabmachungen» der Kantone Zug, Uri und Aargau entspreche.

Martin Ming, Präsident der kantonsrätlichen Kommission für die damalige Vorlage, glaubt, dass die Stossrichtung der Regierung stimme.

Nicht einverstanden erklären kann sich Peter Seiler. Der Sarner SVP-Kantonsrat ist Erstunterzeichner eines Vorstosses. Darin werden maximal 0,5 Prozent der Steuereinnahmen, aktuell rund 359'000 Franken, vorgeschlagen. Ganz wichtig sei der SVP wie damals vor der Abstimmung, dass die Summe nach oben begrenzt und die Mitsprache auch in Zukunft gegeben sei.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.