KANTON OBWALDEN: Obligatorische Impfung zeigt Wirkung

Viren haben an Obwaldner Viehschauen keine Chance. Dank strenger Vorschrif­ten und der disziplinierten Umsetzung der Bauern.

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Viehschau in Obwalden. (Bild Richard Greuter/Neue OZ)

Viehschau in Obwalden. (Bild Richard Greuter/Neue OZ)

Bis zu 800 Kühe, Rinder und Stiere können morgen Freitag wieder an der kantonalen Braunviehausstellung in Sarnen bewun­dert und bestaunt werden.

Die Nidwaldner Viehausstellung geht am Samstag in Wil bei Oberdorf über die Bühne. Wenn so viele Tiere auf engem Raum zusammenkommen, kommt der Tierseuchenprävention eine besondere Bedeutung zu.

Eine Übertragung mit der Blauzungenkrankheit etwa könne aber ausge­schlossen werden, beteuert Josef Risi, Tierarzt vom Labor der Urkantone. Dies dank des seit zwei Jahren bestehenden Impfobligatoriums und der disziplinierten Umsetzung der Bauern.

Bauern vorbildlich
Für die gute Impfdisziplin trug auch der Obwaldner Bauernverband bei. Er steht hinter dem Impfobligatorium. «Nur eine obligatorische Impfung ist wirksam», sagt Präsident Walter Furrer. Denn einige Bauern stünden der Impfung skeptisch gegenüber, weil sie glaubten, dass sie etwa Ursache von Fehlgeburten sei. Diese würden dann auf die Impfung verzichten, wenn sie freiwillig wird.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.