KANTON OBWALDEN: Schafzüchter zweifeln an Echtheit des Wolfes

Die Schafzüchter Obwaldens sind der Meinung, es habe keinen Platz für den Wolf. Und sie zweifeln an dessen Echtheit und vermuten gar, er sei ausgesetzt worden.

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Ein Wolf - hier im Goldauer Tierpark. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Ein Wolf - hier im Goldauer Tierpark. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die Schafzüchter aus Obwalden bringen kein Vertrauen auf, dass ein Schutzkonzept den Wolf von ihren Schafherden fernhalten werde. Dies zeigte die Diskussion anlässlich eines Referates, das der Obwaldner Oberförster Peter Lienert an der Delegiertenversammlung des Schafzuchtverbandes hielt. Er zeigte auf, aus welchen südlichen Regionen der Wolf in die Schweiz eingewandert ist, und gab Erklärungen über dessen Lebensweise, Sozialverhalten und seine Verbreitung.

Der langjährige Verbandspräsident Edy Reinhard vermutete, dass in den Tierpärken der Schweiz immer wieder junge Wölfe heranwachsen und in der Schweiz ausgesetzt würden. Äusserst überrascht reagiert die Direktorin des Tierparks Goldau, Anna Baumann, auf die Anschuldigungen. «Wenn wir Tiere auswildern, dann nur im Rahmen von bewilligten und begleiteten Auswilderungsprogrammen.»

Paul Küchler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.