KANTON OBWALDEN: Sichere Strassen mit weniger Bundesgeldern

Der Regierungsrat hält die Vorschläge des Bundesrats für mehr Sicherheit im Strassenverkehr für zu teuer. Er plädiert für die günstige Variante mit Investitionene in der Höhe von 45 Millionen Franken.

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Der Regierungsrat befindet, dass Obwaldner Strassen auch mit weniger Bundesgeldern sicherer werden. Im Bild die A8 in Giswil. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Der Regierungsrat befindet, dass Obwaldner Strassen auch mit weniger Bundesgeldern sicherer werden. Im Bild die A8 in Giswil. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Der Obwaldner Regierungsrat hat eine Stellungnahme zum Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr (Via sicura) an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) veröffentlicht.

Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden heisst, sützt sich der Regierungsrat auf die statistischen Zahlen, die belegen, dass im Kanton Obwalden in den letzten 15 Jahren mit den bestehenden Massnahmen mehr Sicherheit im Strassenverkehr erreicht werden konnte. Seit 1992 habe die Anzahl der eingelösten Fahrzeuge um rund 50 Prozent zugenommen. Gleichzeitig sei die Anzahl Unfälle und entsprechend die Anzahl Toter in der Tendenz abnehmend.

Zusätzliche Massnahmen zur Förderung der Sicherheit im Strassenverkehr, die 110 oder 300 Millionen Franken kosten würden, erachtet der Regierungsrat laut Mitteilung daher für zu teuer. Er befürwortet daher den Massnahmenkatalog mit einem Aufwand von 45 Millionen Franken.

ana