KANTON OBWALDEN: Überstunden der Polizei an der Tagesordnung

Die Arbeitsbelastung der Ob- und Nidwaldner Polizisten ist hoch. Das Setzen von Prioritäten bei den Einsätzen soll die Belastung in Grenzen halten.

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Archivbild von Esther Langensand und Michael Hofmann, die 2007 die Ausbildung an der Polizeischule erfolgreich abgeschlossen haben. (Archivbild pd)

Archivbild von Esther Langensand und Michael Hofmann, die 2007 die Ausbildung an der Polizeischule erfolgreich abgeschlossen haben. (Archivbild pd)

Wie in anderen Polizeikorps sind auch die Kantonspolizeien von Obwalden einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt – mit Überstunden und offenen Ferienguthaben.

«In unserem Korps kam es schon zu gesundheitlichen Ausfällen», sagt etwa Stefan Küchler, Kommandant der Kantonspolizei Obwalden. Um die Arbeitsbeanspruchung in Grenzen zu halten, würden bei Bedarf die Prioritäten anders gesetzt. Dabei sei es zunehmend schwieriger, den Sicherheitsauftrag wahrnehmen zu können. «Einschränkungen bei der Ermittlungen, der Prävention und der sichtbaren Präsenz sind unumgänglich», sagt Küchler.

Rund 6000 Überstunden häuften die Nidwaldner Polizisten an. «Das Gerlibach-Drama im Sommer verursachte uns rund 1000 zusätzliche Einsatzstunden», sagt Kommandant Hans-Kaspar Steiner.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.