KANTON OBWALDEN: Volle Deponien blockieren die Baufirmen

Die Lage spitzt sich zu: Fehlende Deponien drohen den Bauboom in Obwalden abzuwürgen. Baufirmen kritisieren, der Kanton hätte wenig weitsichtig geplant.

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Für Bauschutt, der wie hier in Kerns anfällt, gibt es im Kanton Luzern künftig mehr Platz. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 4. Dezember 2010))

Für Bauschutt, der wie hier in Kerns anfällt, gibt es im Kanton Luzern künftig mehr Platz. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 4. Dezember 2010))

Bis 2012 soll in Obwalden gemäss Volkswirtschaftsdepartement für 400 Millionen Franken gebaut werden. Doch fehlende Deponien könnten nun zu einer Drosselung der Bautätigkeit führen. Mehrere Bauunternehmen werfen dem Kanton vor, er habe es versäumt, lückenlos Deponien für Bauaushub bereitzustellen. Und sie klagen über Mehrkosten, denn der Schutt müssen nun etwa nach Meiringen oder Eschenbach gebracht werden – dies sei auch ein ökoligischer Unsinn. Teilweise verzögert sich gar der Baustart von Projekten.

Hans Matter, Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartements räumt Planungsfehler ein. Doch zugleich weist er darauf hin, dass bald neue Deponien entstehen sollen. Die Deponie Rapperschwendi in Engelberg sei im August 2008 genehmigt worden. «Für drei weitere Deponiestandorte sind die Projektunterlagen in Erarbeitung.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.