KANTON OBWALDEN: Wahlsystem könnte auf den Prüfstand kommen

Nidwalden muss sein Wahlsystem für das Parlament anpassen. Gut möglich, dass sich auch in Obwalden Veränderungen anbahnen.

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Die 55 Mitglieder des Obwaldner Kantonsrates werden heute im Proporz gewählt. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Die 55 Mitglieder des Obwaldner Kantonsrates werden heute im Proporz gewählt. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Die Junge CVP Obwalden plädiert dafür, dass man sich bei den Kantonsratswahlen vom Proporzsystem verabschiedet und wieder – wie früher – im Majorz wählt. Stein des Anstosses: Das Bundesgericht hat das bisherige Proporzwahlsystem für den Nidwaldner Landrat als ungenügend bewertet und an den Kanton appelliert, sein Wahlverfahren gerechter auszugestalten.

Der Obwaldner CVP-Präsident Patrick Imfeld verschliesst sich dieser Diskussion nicht grundsätzlich. Er hat schon häufig Rückmeldungen erhalten, das jetzige Wahlverfahren sei zu kompliziert.

SVP-Präsident Albert Sigrist sieht hingegen keinen Grund, zum Majorz zu wechseln. In die gleiche Richtung äussert sich auch CSP-Co-Präsidentin Helen Imfeld. Die Parteileitung werde im August mit der Fraktion der CSP zusammensitzen und sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.