KANTON OBWALDEN: Wildruhegebiete schrecken Kletterer auf

Kletterer haben gar keine Freude an den geplanten Wildruhegebieten. Ein Ver­säum­nis sorgte zusätzlich für Ärger.

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Kletterer an einer Felswand beim Pilatus. (Bild Alexandra Wey/ Neue LZ)

Kletterer an einer Felswand beim Pilatus. (Bild Alexandra Wey/ Neue LZ)

In Obwalden sollen verschiedene Wildruhegebiete entstehen. Sie sollen Wildtiere im Winter vor Störungen durch den Menschen schützen. Solche Gebiete sind unter am Pilatus vorgesehen, wo auch geklettert wird.

Die Kletterszene reagiert mit Kritik. Der Bergführerverband Unterwalden und weitere Kreise wurden zudem erst verspätet zur Vernehmlassung eingeladen. Jetzt will der Kanton das Gespräch mit den Gruppen suchen.

Es folgt eine öffentliche Auflage
Nun befasst sich das Obwaldner Amt für Wald und Raumentwicklung erst einmal mit den vielen Eingaben. Voraussichtlich im Winter kommt es zu einer öffentlichen Auflage mit Einsprachemöglichkeit. Später befindet dann noch der Kantonsrat darüber. Die definitiven Wildruhegebiete stehen somit voraussichtlich erst in der Wintersaison 2010/11.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.