Kanton weitet das Energieberatungsangebot

Gebäudeeigentümer sowie Bauherrschaften können sich im Kanton Obwalden neu vor Ort über die energetischen Möglichkeiten bei geplanten Gebäudesanierungen informieren lassen. Der Kanton unterstützt diese Energieberatung seit diesem Jahr mit Förderbeiträgen.

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Das erste Minergie-P-Haus in Obwalden wurde 2009 in Kerns erstellt. Weitere solche Bauten werden vom Kanton gefördert. (Bild: Corinne Glanzmann)

Das erste Minergie-P-Haus in Obwalden wurde 2009 in Kerns erstellt. Weitere solche Bauten werden vom Kanton gefördert. (Bild: Corinne Glanzmann)

Mit dem Förderprogramm 2012 wird das Energieberatungsangebot ausgebaut, wie das Bau- und Raumentwicklungsdepartement des Kantons Obwalden am Donnerstag mitteilte. Im Laufe des Jahres 2011 hat die Energiefachstelle des Kantons Energieberater als Fachexperten akkreditiert, die seit dem 1. Januar vor Ort Energieberatungen bei anstehenden Sanierungen vornehmen. Das Energieberatungsangebot soll neutral und nicht an bestimmte Produkte gebunden sein, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Kanton Obwalden fördert diese Energieberatung mit einem Pauschalbeitrag von 400 Franken pro Beratung und Objekt.

Mehr Anreiz für Bauten im Minergie-Standard

Das Fördermodell 2012 orientiert sich weitgehend am Fördermodell 2011. Es wurden Anpassungen im Bereich der Neubauten nach Minergie und nach Minergie-P vorgenommen. Ziel sei es, mehr Anreiz für die Erstellung von Minergie und insbesondere Minergie-P Bauten im Kanton Obwalden zu schaffen. Ausserdem soll der Ersatz von Elektroheizungen stärker gefördert werden.

Der Regierungsrat hat das Förderprogramm 2012 zusammen mit den zugehörigen Bestimmungen erlassen. Im vom Kantonsrat verabschiedeten Budget 2012 sind dafür 450'000 Franken vorgesehen.

HINWEIS
Detaillierte Auskünfte zum Ablauf der Energieberatung und zum neuen Fördermodell erteilt die Energiefachstelle des Kantons Obwalden, Telefon: 041 666 64 24.