KANTONALBANK: Hans Matter darf Obwaldner Bankrat bleiben

Noch bevor der Bankrat der OKB neu bestellt ist, kommt bei der SVP Unmut auf. Das Kantonalbankgesetz spricht jedoch eine klare Sprache.

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Hans Matter – hier im September 2009 – kandidiert erneut für den Bankrat der Obwaldner Kantonalbank. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Hans Matter – hier im September 2009 – kandidiert erneut für den Bankrat der Obwaldner Kantonalbank. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Hans Matter stellt sich auch nach seinem Rücktritt aus dem Regierungsrat für eine nächste Amtsdauer als Bankrat der Obwaldner Kantonalbank (OKB) zur Verfügung. Das sorgt bei der SVP für Unmut. Die Partei hatte sich 2005 auch dagegen gewehrt, dass die Wahlkompetenz für den Bankrat vom Parlament an die Regierung übergeht.

Artikel 11, Absatz 2 dieses Regelwerks besagt, dass der Regierungsrat im Bankrat mit einem Mitglied vertreten sein «kann»; früher hiess es «soll». Diese Formulierung macht klar, dass ein Bankratsmandat von Hans Matter nichts mit seinem Austritt aus dem Regierungsrat zu tun hat. Und es deutet alles darauf hin, dass er zur Wiederwahl empfohlen wird. «Ich stelle mich für die nächste Amtsdauer ab 1. Juli wieder zur Verfügung», so Matter auf Anfrage.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.