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KANTONALE WAHLEN OW: Die künftige Obwaldner Regierung im Überblick

Mit der stillen Wahl von Josef Hess (parteilos) in die Obwaldner Regierung ist der Nachfolger des nach sieben Jahren abtretenden Regierungsrates Paul Federer (FDP) gefunden. Die Wahl vom 12. Februar entfällt. Die neue Regierung ab dem 1. Juli 2017 im Überblick:
Symbolbild Markus von Rotz / OZ (Sarnen, 21. Oktober 2007)

Symbolbild Markus von Rotz / OZ (Sarnen, 21. Oktober 2007)

Josef Hess (parteilos, neu): Der 55-jährige Engelberger ist seit 2013 Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt. Nun kehrt der Forstingenieur und Verwaltungsrechtler beruflich nach Obwalden zurück. Dort hatte er zuvor unter anderem beim Kanton die Abteilungen Naturgefahren und Wasserbau geleitet. Er stand als Mitglied des kantonalen Führungsstabes bei der Bewältigung mehrerer Hochwasser- und Sturmkatastrophen im Einsatz. Hess ist parteilos, bekannte sich aber zu einer bürgerlichen Grundhaltung. Zu den Herausforderungen im freiwerdenden Baudepartement zählt die Umsetzung von bereits geplanten Hochwasserschutzprojekten im Sarneraatal.

Christoph Amstad (CVP): Der 43-jährige Sarner ist ein politischer Senkrechtstarter: Nach nur vier Jahren im Kantonsrat wurde er 2016 in stiller Wahl in den Regierungsrat gewählt. Der Finanzexperte und ehemalige Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter erhielt nach einer Rochade in der Regierung die Sicherheits- und Justizdirektion zugeteilt. Zu seinen heikelsten Dossiers zählt die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) sowie das Asylwesen mit dem Bundeszentrum auf dem Glaubenberg OW. Der Ausdauersportler ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Niklaus Bleiker (CVP): Das amtsälteste Mitglied wurde 2004 in den Regierungsrat gewählt und übernahm die Volkswirtschaftsdirektion. Zuvor hatte sich die Politkarriere des ehemaligen Bankleiters aus Alpnach vierzehn Jahre lang auf die kommunale Ebene beschränkt. In der Amtszeit des 63-Jährigen stoppte Obwalden die Abwanderung und die Zahl der Firmen stieg überdurchschnittlich. Hartnäckig kämpfte er für ein neues Tourismusgesetz und die Rettung des Wander- und Wintersportgebiets Lungern-Schönbühl. Beim Volk nicht durchgedrungen war er mit der Stilllegung des Flugplatzes Kägiswil oder mit Sonderwohnzonen für Reiche.

Franz Enderli (CSP): Der 62-jährige Theologe sitzt seit 2009 als Bildungs- und Kulturdirektor in der Obwaldner Regierung. Der gebürtige Urner war davor zehn Jahre im Kantonsrat, vier davon als CSP-Fraktionschef. Bei den Regierungswahlen 2010 und 2014 holte er jeweils hinter dem abtretenden Hans Wallimann die meisten Stimmen. In Bildungsfragen strebt der Pragmatiker eine gewisse Harmonisierung an. Am Herzen liegt ihm die Volkskultur. Er wird als Präsident des entsprechenden Vereins die Gedenkfeiern zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus im Jahr 2017 verantworten.

Maya Büchi-Kaiser (FDP): Die Sachsler Kommunikations-Unternehmerin war von 2008 bis 2014 Kantonsrätin und zuletzt auch FDP-Fraktionschefin. 2014 wurde sie in den Regierungsrat gewählt. Die 53-Jährige ist einzige Frau im Gremium und stand zunächst der Justiz- und Sicherheitsdirektion vor. Gleich zu Beginn musste anhaltende Startschwierigkeiten bei der KESB und später auch Widerstände gegen Asylzentren im Kanton meistern. Mitte 2016 wechselte sie in die Finanzdirektion. Zu ihren grössten Herausforderungen zählen die Sanierung der Kantonsfinanzen und die Abwendung der drohenden Verschuldung. (sda)

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