KANTONALE WAHLEN OW: Obwaldner Wähler vergeben die letzten beiden Regierungsposten

Die Obwaldner Stimmberechtigten vergeben am heutigen Sonntag im zweiten Wahlgang die zwei noch nicht besetzten Regierungssitze. Die SVP möchte erstmals in die Kantonsregierung einziehen, die CSP will ihr einziges, die CVP ihr zweites Mandat verteidigen.

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De Vorlage sieht vor, dass den Gemeinden bei der Ansetzung der Wahlen kommunaler Behörden eine möglichst grosse Autonomie gewährt wird. (Symbolbild: Roger Grütter)

De Vorlage sieht vor, dass den Gemeinden bei der Ansetzung der Wahlen kommunaler Behörden eine möglichst grosse Autonomie gewährt wird. (Symbolbild: Roger Grütter)

Im ersten Wahlgang vom 4. März hatte CSP-Kandidat Christian Schäli das beste Resultat der Nichtgewählten erzielt. Er möchte den frei werdenden Sitz seines Parteikollegen Franz Enderli verteidigen. Die CSP ist die einzige Partei links der CVP, die in der bürgerlichen Obwaldner Regierung ist. Schäli wird von der SP unterstützt.

Das zweitbeste Resultat machte im ersten Wahlgang SVP-Kandidat Daniel Wyler. Seine Partei ist kantonal fast gleich stark wie die grösste Partei, die CVP, hat aber noch nie einen Regierungsrat stellen können. Unterstützt wird die SVP-Kandidatur von der FDP.

Der dritte Kandidat für den zweiten Wahlgang ist Michael Siegrist von der CVP. Er war im ersten Wahlgang noch von einem wild kandidierenden CVP-Mitglied konkurriert worden. Die CVP möchte ihren zweiten Regierungssitz, den des zurücktretenden Niklaus Bleiker, verteidigen.

Im ersten Umgang waren nur die drei bisherigen Regierungsmitglieder gewählt worden, nämlich der parteilose Josef Hess, Maya Büchi-Kaiser (FDP) und Christoph Amstad (CVP). (sda)