Kantonsbeitrag

Weniger Geld vom Kanton für das Volkskulturfest Obwald

Auch in den kommenden zwei Jahren erhält das Volkskulturfest Obwald finanzielle Unterstützung durch die Regierung. Im 2021 jedoch weniger ausgiebig als im Vorjahr – auf Antrag des Trägervereins.

Kristina Gysi
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Landammann Christian Schäli, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements Obwalden

Landammann Christian Schäli, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements Obwalden

Bild: PD (‎18. ‎Juni ‎2020)

«Das Volkskulturfest Obwald strahlt weit über die Kantonsgrenzen hinaus», sagt Landammann Christian Schäli, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements Obwalden. «Die Regierung unterstützt diese gute Sache gerne.» Im Jahr 2021 fällt die genannte Unterstützung mit 50'000 Franken jedoch geringer aus als im Vorjahr – um 20'000 Franken.

Beschlossen habe dies die Obwaldner Regierung aufgrund des entsprechenden Antrages des Trägervereins Volkskulturfest Obwald. «Da das bereits geplante Programm von 2020 im kommenden Sommer nachgeholt werden soll, fallen diverse Recherche- und Organisationsaufwände weg», so Schäli. Deswegen habe der Verein seinen diesjährigen Antrag angepasst.

Laut einer Medienmitteilung ist dieser Betrag aber nicht in Stein gemeisselt. Sollte das Festival kurzfristig auf ein anderes Gastland als das geplante China ausweichen müssen, erhöht sich der kantonale Beitrag um 20'000 Franken – was gleich viel wäre wie in den letzten Jahren.

Für die Ausgabe im 2022 wird ein Beitrag von 80'000 Franken vergeben. Der Kantonsbeitrag für die Festivalausgabe 2020 in Höhe von 70'000 Franken wurde nicht verwendet. Die Gelder für die Unterstützungsbeiträge stammen jeweils aus dem Swisslos-Fonds.

Das Volkskulturfest Obwald erhält auch dieses Jahr finanzielle Unterstützung vom Kanton.

Das Volkskulturfest Obwald erhält auch dieses Jahr finanzielle Unterstützung vom Kanton.

Bild: PD

Des Weiteren werden die Beitragsperioden von drei auf zwei Jahre gekürzt. Grund dafür sind kommende personelle Veränderungen im Vorstand des Trägervereins. Die meisten Vorstandsmitglieder des zehnköpfigen Gremiums treten per Ende 2022 von ihren Ämtern zurück. Es sei vorgesehen, dass ab 2023 ein erneuerter Vorstand die Geschicke des Festivals übernehmen wird.