KANTONSGERICHT: Mann erbettelt grosse Summen

Ein heute 40-jähriger Mann aus dem Kosovo nützte die Gutgläubigkeit hilfsbereiter Menschen während Jahren aus. Dafür musste er sich vor Gericht verantworten.

Drucken
Teilen

Der Angeklagte, der 1999 zusammen mit der Frau und sechs Kindern als Asylbewerber vom Kosovo in die Schweiz eingereist war, habe "systematisch Menschen geschädigt, um sich damit einen aufwändigen Lebensstil und seine Spielsucht finanzieren zu können", heisst es in der Anklageschrift.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40-Jährigen und seiner 39-jährigen Frau vor, mit Lügengeschichten und gefälschten Unterlagen in den Jahren 2001 bis 2007 bei 14 Personen Darlehen von über 300'000 Franken erbettelt zu haben. 

Die Opfer waren laut Staatsanwältin vorwiegend Betagte, Pfarrämter sowie Ordensleute im Kanton Obwalden. Zur Anklage kam auch eine versuchte Erpressung. Der Mann wurde zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Obwaldner Zeitung» vom Montag.