KANTONSGERICHT OBWALDEN: Asylbewerber erbettelte 300'000 Franken

Ein heute 40-jähriger Mann aus dem Kosovo nützte die Gutgläubigkeit hilfsbereiter Menschen während Jahren aus. Dafür musste er sich vor Gericht verantworten.

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Das Gerichtsgebäude in Sarnen. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Das Gerichtsgebäude in Sarnen. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Das Kantonsgericht Obwalden hat einen heute 40-jährigen Mann aus dem Kosovo zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

Der damalige Asylbewerber hatte in den Jahren 2001 bis 2007, teilweise zusammen mit seiner Frau, mit Lügenge­schichten und gefälschten Unterlagen Darlehen von rund 300'000 Franken erbettelt und nie zurückbezahlt.

Der Angeklagte wurde in acht Fällen des gewerbsmässigen Betruges für schuldig gesprochen. Weiter wurde er wegen mehrfacher Veruntreuung sowie wegen falscher Anschuldigung verurteilt. In andern Fällen wurde er freigesprochen. Erst später wird das Urteil gegen die Frau des Angeklagten gefällt.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.