KANTONSGERICHT: Roma-Familie: Auf den Betrug folgte Hehlerei

Das Kantonsgericht hat ein weiteres Mitglied einer Roma-Familie verurteilt. Während Jahren war diese Familie auf krummer Tour.

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Der Fall hat eine lange Vorgeschichte: Sechs Mitglieder einer zum Teil als Asylbewerber aus dem Kosovo in die Schweiz eingereisten Roma-Familie sind 2007 wegen verschiedener Vermögensdelikte rechtskräftig verurteilt worden. Ein weiteres Familienmitglied musste sich im Januar 2009 wegen Betrug vor dem Obwaldner Kantonsgericht verantworten – ebenso wie im März seine Ehefrau und Mutter der sechs Kinder wegen verschiedenen Vermögensdelikten.

Ende Mai hätte sich nun auch ein weiteres Mitglied dieser Roma-Familie vor Kantonsgericht verantworten müssen. Ein 50-jährige Frührentner blieb der Gerichtsverhandlung in Sarnen jedoch unentschuldigt fern. Das Kantonsgericht verurteilte ihn wegen Hehlerei zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu 30 Franken sowie zu einer Busse von 700 Franken. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.