Kantonsrätin: Heikler Einsatz im Krisengebiet

Für drei Monate lebt die Obwaldner Kantonsrätin Margrit Freivogel im Westjordanland. Dort versucht sie, zwischen den Fronten zu vermitteln.

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Menschenrechtsbeobachterin Margrit Freivogel im Gespräch mit Aktivisten. (Bild: PD)

Menschenrechtsbeobachterin Margrit Freivogel im Gespräch mit Aktivisten. (Bild: PD)

«Mir war schon etwas mulmig zumute. Im November, als sich viele Menschen sorgenvoll fragten, ob sich die Lage im Nahostkonflikt weiter zuspitzen werde, packte ich gerade meine Koffer. Seit zwei Tagen bombardierte Israel Ziele im Gazastreifen als Reaktion auf den Raketenbeschuss aus Gaza auf die israelische Grenzregion.»

Die ehemalige Sachsler CVP-Gemeindepräsidentin Margrit Freivogel (59) hält sich bis Mitte Februar im Westjordan auf. Da nimmt sie als Menschenrechtsbeobachterin im Auftrag von Heks, dem Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz, und Peace Watch Switzerland am ökumenischen Begleitprogramm (EAPPI) des Weltkirchenrates teil.

Dieses Programm unterstützt lokale und internationale Anstrengungen zur Beendigung der israelischen Besetzung.

Marion Wannemacher/ks

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