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KANTONSRAT: 17 Millionen für Umweltmassnahmen in Obwalden

17,52 Millionen Franken wendet der Kanton Obwalden in den nächsten vier Jahren für diverse Umweltmassnahmen auf. Im Rahmen des Sparpaketes wurde der Betrag um 2,5 Millionen Franken gekürzt.
Regierungsrat Paul Federer (rechts) und Kantonsoberförster Peter Lienert pflanzen eine Weisstanne. (Bild PD)

Regierungsrat Paul Federer (rechts) und Kantonsoberförster Peter Lienert pflanzen eine Weisstanne. (Bild PD)

Die Krediterteilung erfolgt im Rahmen der dritten Programmvereinbarung mit dem Bund im Umweltbereich, die sich über die Jahre 2016 bis 2019 erstreckt. Der Kantonsrat hat die Vorlage am Donnerstag einstimmig verabschiedet.

Der grösste Teil des Kredites, 10,23 Mio. Franken, entfällt auf die Arbeiten am Schutzwald. Die Schutzbauten Wasser schlagen mit 3,39 Mio. Franken, die Schutzbauten Wald mit 1,35 Mio. Franken zu Buche. Unter die Rubrik Natur und Landschaft entfallen 1,79 Mio. Franken.

Zwar hätten einige Kantonsräte gerne noch mehr Geld gesprochen, doch fügten sie sich dem Spardiktat. Die Höhe des Rahmenkredites war somit unbestritten. Allerdings wollte man einzelne Beträge umverteilen. Ins Visier gerieten insbesondere die Beiträge für Revitalisierungen und Biodiversität.

Von Seiten der SVP wurden die Bestimmungen zur Revitalisierung kritisiert und zu einem Boykott aufgerufen. Diese Vorschriften seien eine Provokation für Eigentümer. Man habe in Obwalden weder genug Land noch genug Geld für dieses Anliegen. Auch sei es zweifelhaft, ob der ganze Aufwand für den Lebensraum von Insekten und Fledermäusen gerechtfertigt sei, hiess es.

Die von der Regierung vorgeschlagenen 10 Mio. Franken für den Schutzwald wollte der Kantonsrat erhöhen. Wenn man hier spare, erhöhe sich das Risiko, wurde argumentiert. Nach den Vorgaben des Bundes müsse der Schutzwald in einem Zeitraum von 25 bis 35 Jahren erneuern. In Obwalden sei man heute mit 36 Jahren an der oberen Grenze.

Nach ausgiebiger Diskussion folgte der Rat dem Antrag der Christlichsozialen (CSP), strich die 230‘000 Franken für Revitalisierungen und schlug sie dem Schutzwald zu. Der Vorschlag der vorberatenden Kommission, die Hälfte des Beitrages von 460‘000 Franken für Biodiversität im Wald ebenfalls dem Schutzwald zuzusprechen, wurde indessen abgelehnt. (sda)

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