KANTONSRAT: Drei Jahre lang fest in Bauernhand

Der Alpnacher Landwirt Walter Hug (FDP) ist am Freitag zum neuen Obwaldner Kantonsratspräsidenten gewählt worden. Auch die Vizepräsidentin ist Bäuerin.

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Walter Hug, neu gewählter Kantonsratspräsident, bekommt Blumen von Landweibel Hubert Imfeld (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Walter Hug, neu gewählter Kantonsratspräsident, bekommt Blumen von Landweibel Hubert Imfeld (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der abtretende Ratspräsident Paul Vogler (CVP, Sachseln) ist wie der neue höchste Obwaldner Walter Hug Meisterlandwirt von Beruf. Und die Bäuerin und Primarlehrerin Paula Halter-Furrer (CVP, Giswil) war letztes Jahr erste Stimmenzählerin. Sie wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und wird aller Voraussicht nach im Amtsjahr 2010/11 Ratspräsidentin. Damit ist der Kantonsrat während drei Amtsjahren ununterbrochen in Bauernhand.

Neben dem neuen Ratspräsidenten Hug aus Alpnach ist mit dem bisherigen Landstatthalter Hans Matter ein weiterer Alpnacher an die Spitze der Regierung gewählt worden. Er übt das Amt des Landammanns nach 2005/06 nun zum zweiten Mal aus. Mit der 41-jährigen Sicherheits- und Justizdirektorin Esther Gasser Pfulg (FDP, Lungern) ist ein «neues Gesicht» zum Landstatthalter auf ein Jahr gewählt worden. Sie gehört der Regierung seit 2006 an.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der «Neuen Obwaldner Zeitung».