KANTONSRAT: Ein Landwirt ist der höchste Obwaldner

Der 46-jährige Sachsler Paul Vogler ist neuer Obwaldner Kantonsratspräsident. An der Spitze der Regierung steht ein Alpnacher Duo.

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Im Mittelpunkt: Paul Vogler. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Im Mittelpunkt: Paul Vogler. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Auf den Theologen Franz Enderli (CSP, Kerns) folgt Meisterlandwirt und CVP-Kantonsrat Paul Vogler im Amt des höchsten Obwaldners. Der bisherige Vizepräsident des Kantonsrates und frühere Bauernpräsident wurde an der Eröffnungssitzung vom Freitag ohne Gegenvorschlag an die Spitze fürs Amtsjahr 2008/09 gewählt. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal auf meinen früheren Lehrer an der Landwirtschaftsschule hinunterschauen darf», sagte Vogler schmunzelnd zu Finanzdirektor Hans Wallimann auf der etwas tiefer liegenden Regierungsratsbank.

Selbstbewusstes Obwalden
In seiner Kurzansprache vor dem Parlament und den Gästen, versprach Paul Vogler, er werde «alles einsetzen, um den Kanton nach innen und aussen würdig zu vertreten.» Obwalden sei in den letzten Jahren zu einem selbstbewussten Kanton geworden und stehe in der Offensive. Dank der Steuerstrategie, mehreren weltweit tätigen Industrieunternehmen sowie der einzigartigen Landschaft werde der Kanton Obwalden heute wahrgenommen.

Der neue Kantonsratspräsident appellierte an Behörden und Bevölkerung: «Der Kanton Obwalden muss selbstbewusst auf diesem richtigen Weg weitergehen. Aber», so hob er einen «kleinen Mahnfinger», «wir können und dürfen nicht alle Wünsche erfüllen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.