KANTONSRAT: Finanzausgleich: Kritische Engelberger

Der neue Finanzausgleich stiess im Kantonsrat am Freitag auf gutes Echo. Einzig die Engelberger wollen sich der Stimme enthalten.

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Finanzdirektor Hans Wallimann «dankte und gratulierte» der Gemeinde Engelbert zum Umgang mit den Finanzen. Archivbild. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Finanzdirektor Hans Wallimann «dankte und gratulierte» der Gemeinde Engelbert zum Umgang mit den Finanzen. Archivbild. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Schlussabstimmung fand am Freitag noch nicht statt, doch einige Engelberger Redner kündigten an, sie würden sich dann der Stimme enthalten, wenn der Rat über den neuen Finanzausgleich entscheidet. Die Fraktionen hatten sich alle positiv geäussert. Es sei richtig, dass die Regierung schnell gehandelt und aufgrund des unterschiedlichen Erfolgs der Steuerstrategie in den Gemeinden bereits rückwirkend auf dieses Jahr den Ausgleich an finanzschwächere Gemeinden neu regeln wolle.

Die Berechnung sei jedoch «nicht gerecht», so Anni Infanger (CVP, Engelberg). Gemeinderat und Finanzchef Josef Hainbuchner (SP) erinnerte an die hohe Verschuldung der Gemeinde wegen hoher Infrastrukturkosten. Finanzdirektor Hans Wallimann zeigte Verständnis für die Situation Engelbergs. Er erinnerte jedoch daran, dass Engelberg in den vergangenen drei Jahren trotz Steuersenkung 11 Prozent mehr Steuern eingenommen habe.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der «Neuen Obwaldner Zeitung».