KANTONSRAT: Kloster meldet sich zu Wort

Ausbau und Sanierung der Kantonsschule und Sportanlagen sind auf gutem Wege. Klare Vorgaben für die weitere Planung kamen vom Benediktinerkloster.

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Das Benediktinerkloster spricht sich gegen die Realisierung eines Allwetterplatzes auf seinem Grundstück südlich des Ruderhauses (links im Bild) aus (Bild Robert Hess).

Das Benediktinerkloster spricht sich gegen die Realisierung eines Allwetterplatzes auf seinem Grundstück südlich des Ruderhauses (links im Bild) aus (Bild Robert Hess).

«Die Zeit drängt, nun muss es einfach vorwärtsgehen», sagte gestern der Sarner CVP-Kantonsrat Urs Küchler. Das Parlament nahm sich den Appell offenbar zu Herzen. Alle Fraktionen waren praktisch diskussionslos für Eintreten auf den regierungsrätlichen Ergänzungsbericht über den Ausbau und die Sanierung von Kantonsschule und Dreifachturnhalle. Mit 47 zu 0 Stimmen wurde er «zur Kenntnis» genommen.

Kloster meldet Forderungen an
Erstmals konnte Baudirektor Hans Matter gestern im Parlament über die Haltung des Klosters Muri-Gries berichten. Für den Ausbau und die Sanierung von Kanti und Sporthallen erklärt sich das Kloster bereit, dem Kanton die notwendigen Arrondierungsflächen abzutreten. «Darüber hinaus will das Kloster Hand bieten, falls der Kanton für seine Bedürfnisse weitere Flächen benötigt», sagte Hans Matter.

Gewisse Differenzen zeigten sich dagegen bei den Vorstellungen über die Realisierung einer regionalen Sportanlage, fuhr Matter fort. Anerkannt werden die Anliegen der Schule. Ihre Aussensportanlagen seien zusammen mit der Schule und der Turnhalle zu planen. Diese Anlagen sollten nach Ansicht des Klosters ausserhalb der Schulzeit auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen.

Robert Hess / Neue OZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.