KANTONSRAT: Lebende Köder beim Fischen weiter erlaubt

Fischen mit lebenden Ködern bleibt auch in Obwalden weiterhin möglich. Das hat der Kantonsrat am Donnerstag bei der Beratung eines Nachtrags zur Fischereiverordnung beschlossen. Zudem wurde in erster Lesung das Feuerwehrgesetz beraten.

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Fischer dürfen in Obwalden weiterhin mit lebenden Ködern angeln. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Fischer dürfen in Obwalden weiterhin mit lebenden Ködern angeln. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

«Der Regierungsrat wollte, dass sich die Fischer bewegen und nicht die Köder», sagte Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker vor dem Parlament. Doch hatte man die Rechnung ohne die Fischerlobby gemacht. Sie köderte mit Erfolg und die Regierung krebste zurück. Jetzt kann die Regierung – unter bundesrechtlichen Voraussetzungen – weiterhin lebende Köder zulassen.

Die Anpassung der Fischereiverordnung ist die Folge einer neuen Verordnung des Bundes. Verlangt wird, dass Angler ab dem 14. Altersjahr beim Kauf eines Patentes ihre Sachkenntnisse nachweisen müssen. Ausreichende Kenntnisse werden jenen Anglern attestiert, die zwischen 2004 und 2008 mindestens ein Jahrespatent erworben haben.

Die Feuerwehrpflicht muss in die zweite Lesung
In erster Lesung beraten hat der Kantonsrat die Gesamtrevision der Feuerwehrgesetzgebung. Geregelt werden damit Aufgabe, Organisation und Finanzierung des Brandschutzes sowie der Feuerwehr. Weiterhin sind die Gemeinden für die Feuerwehr zuständig. Die Revision bringt auch eine Lockerung des Kaminfegerdienstes.

Der Artikel über die Feurwehrpflicht wurde allerdings an die Kommission zurückgewiesen und wird in der zweiten Lesung beraten.

sda