KANTONSRAT: Mängel bei Grossprojekten untersucht

Bei der Planung der Kanti Obwalden und dem Hochwasserschutzprojekt Sarneraatal hat es Mängel gegeben. Eine externe Untersuchung zeigt jetzt: Im Projektmanagement hat es Fehler gegeben.

Merken
Drucken
Teilen
Die neue Sporthalle der Kantonsschule Obwalden wurde am Mittwoch eröffnet, im Bild von links Paul Federer, Françoise Ellenberger und Franz Enderli. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Die neue Sporthalle der Kantonsschule Obwalden wurde am Mittwoch eröffnet, im Bild von links Paul Federer, Françoise Ellenberger und Franz Enderli. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Die Untersuchung hat ergeben, dass die problematische Entwicklung der beiden Bauprojekte auf Fehler im Projektmanagement zurückzuführen sind. Es sei zu wenig Personal zur Verfügung gestanden und die Zeitvorgaben seien unrealistisch gewesen. Zudem seien die Kostenprognosen sowie die Kommunikation mangelhaft gewesen. Wie die Staatskanzlei schreibt, teilen der Regierungsrat und die zuständige Kommission des Kantonsrates die Meinung des Untersuchungsberichtes. Daraus sollen nun Lehren für die Zukunft gezogen werden.

Untersuchung durch Experten
Im November 2009 hat der Obwaldner Kantonsrat beschlossen, die Mängel bei der Planung der Projekte «Kantonsschule Obwalden» sowie «Hochwasserschutzprojekt im Sarneraatal» extern untersuchen zu lassen. Der Anlass dafür war, dass bei beiden Bauprojekten innerhalb kurzer Zeit Fehler bei der Planung festgestellt wurden. Die Kosten wurden überschritten und Termine konnten nicht eingehalten werden. Die Untersuchung wurde durch unabhängige Experten der BDO AG durchgeführt.

pd/das.