KANTONSRAT: Obwalden kauft Werkhof für fünf Millionen

Obwalden übernimmt vom Bund Werkhof Foribach. Der Kanton zahlt dafür fünf Millionen Franken.

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Werkhof Foribach in Sarnen. (Archivbild Robert Hess / Neue OZ)

Werkhof Foribach in Sarnen. (Archivbild Robert Hess / Neue OZ)

Der Kantonsrat hat am Donnerstag dem entsprechenden Kredit einstimmig zugestimmt. Die Übernahme gilt per 1. Januar 2015. Das 27'000 Quadratmeter grosse Werkhofareal in Sarnen und Kerns wird für den Unterhalt des Kantonsstrassennetzes sowie für den Unterhalt der N8 genutzt. Der Werkhof umfasst Büros des Strasseninspektorats, Werkstätten, eine Tankstelle, eine Fahrzeughalle und ein Salzlager.

Der Kauf wurde auf Druck des Bundes angeregt. Diesem steht das Areal seit der Neuregelung des Finanzausgleiches (NFA) 2008 zu.

Da das Bundesamt für Strassen ASTRA den Werkhof kaum mehr benötigt, will es ihn an Obwalden verkaufen. Die Abgabe war bisher unter anderem aufgrund finanzieller Engpässe Obwaldens nicht zustande gekommen.

Der Bedarf für einen Werkhof in Obwalden sei unbestritten, sagte Kommissionssprecher Hans Unternährer (SVP, Kerns). Alternativen zu einem Kauf gebe es nicht. Ambros Albert (SP, Giswil) hielt den ausgehandelten Kaufpreis für fair.

Mehrere Fraktionssprecher erklärten, der Kauf sei eine gute Gelegenheit für den Kanton, eine zusätzliche Landreserve von rund 6000 Quadratmetern in Besitz zu bringen. Bereits existieren Ideen zur Nutzung der freien Fläche wie etwa der Bau einer Heizungsanlage für einen Wärmeverbund. (sda)