KANTONSRAT OBWALDEN: Mehr Zug statt Autos

In Obwalden sollen die Leute eher Zug statt Auto fahren. Die Regierung wollte darum die Abstellplätze reduzieren. Die Gemeinden wehren sich.

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(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

Wenn der Kantonsrat am 13. März Änderungen im Obwaldner Baugesetz diskutiert, kommt ein Thema nicht zur Sprache: Die Regierung wollte bei Neu- und Umbauten in Bahnhofsnähe weniger Autoabstellplätze als bisher vorschreiben. Heute hat jede Gemeinde dazu andere Vorschriften.

Die Gemeinden befürchteten, der Kanton wolle ihnen dreinreden. Die Verhältnisse bezüglich Abstellplätzen seien zu unterschiedlich für eine einheitliche Regelung. Ferner sei das grössere Problem, dass Zentralbahn-Kunden ihre Autos heute oft auf unbeschränkt nutzbaren Gratis-Parkplätzen abstellten. Die Regierung wollte in der Nähe von Bahnhöfen das Parkieren nur mehr zeitlich befristet erlauben.

Beide Ideen sind vorerst am Widerstand der Gemeinden gescheitert. Die Regierung will weiter versuchen, mit den Gemeinden eine Lösung zu finden. Erste Priorität haben nun Park-and-ride-Parkplätze für Zugspassagiere.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.