KANTONSRAT: Obwalden will Atomstrom den Rücken kehren

Obwalden möchte ganz auf Atomstrom verzichten. Der Kantonsrat hiess am Freitag überraschend einen Antrag der SP-Fraktion gut.

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Das Kernkraftwerk Leibstadt im Aargau. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Das Kernkraftwerk Leibstadt im Aargau. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Das neue Obwaldner Energiekonzept sei «umfassend und hervorragend» so wurde der 80-seitige Bericht der Regierung im Kantonsrat gelobt. Die SP-Fraktion sorgt nun mit einem Antrag dafür, dass das Energiekonzept fast schon als revolutionär bezeichnet werden kann. Gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk Obwalden soll der Kanton nämlich das Ziel verfolgen, dereinst ganz ohne Atomstrom auszukommen.

Auch wenn Obwalden bloss 1,5 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus Atomenergie bezieht, hätte dieser Schritt eine «enorme Signalwirkung», wie SP-Kantonsrat Beat von Wyl gestern im Kantonsrat für das Anliegen der SP-Fraktion warb. Das klare Ergebnis der Abstimmung überraschte aber selbst ihn: Mit 41:5 Stimmen folgte das Parlament diesem Antrag.

Adrian Venetz/Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.