KANTONSSCHULE: Der Kanton steht hinter ZämäZmittag

Die Obwaldner Regierung schnürt ein Finanzpaket für ZämäZmittag an der Kanti. Und macht damit deutlich, dass ihr das Projekt am Herzen liegt.

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Jugendliche geniessen ihr «ZämäZmittag». (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Jugendliche geniessen ihr «ZämäZmittag». (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Dass das Projekt ZämäZmittag an der Kantonsschule Obwalden im neuen Schuljahr weitergeführt wird, war bereits vor den Sommerferien klar. Der Regierungsrat hatte im Juni einen entsprechenden Defizitbeitrag von 120'000 Franken für das Schuljahr 2008/09 gesprochen.

Nun hat sich die Regierung entschieden, gleich ein finanzielles Gesamtpaket für die nächsten zwei Jahre zu schnüren. Der Gesamtkredit für die Schuljahre 2008/09 und 2009/10 soll zwischen 240'000 Franken und 300'000 Franken liegen. Weil dieser Betrag die Budgetkompetenz der Regierung übersteigt, muss der Kantonsrat am 11. September seinen Segen dazu geben.

«Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Projekt der Schule sehr viel bringt», sagt Bildungsdirektor Hans Hofer. Er streicht vor allem die gesunde Verpflegung und den Wert einer guten Schulatmosphäre hervor.

Defizit um 120'000 Franken
Der Rahmenkredit stützt sich auf die Erfahrungen des Pilotjahres. Die Betriebsrechnung von ZämäZmittag für das vergangene Schuljahr weist ein Defizit von rund 50'000 Franken aus. Insgesamt wird sich der Beitrag des Kantons zu Gunsten des Projekts im Pilotjahr auf 175'000 Franken belaufen (Investitionen und Betrieb). Für das zweite Pilotjahr ist bei einem Aufwand von rund 345'000 Franken und einem Ertrag von 225'000 Franken mit einem Defizit von rund 120'000 Franken zu rechnen. «Das Defizit ist grösser, weil keine Sponsorenbeiträge mehr fliessen, sondern alle Investitionskosten vom Kanton übernommen werden und die Leitung neu fest vom Verein angestellt ist», erklärt Hofer.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.