KANTONSSCHULE OBWALDEN: Maturazeitung führt zu Eklat

Ein Schüler inszeniert sich in der Maturazeitung als frivoler Held. Nun tobt die Schulleitung - und der Schüler muss um seinen Abschluss bangen.

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Der Schüler der Kantonsschule Obwalden hat sich in einer eigenproduzierten «Foto-Lovestory» für die Maturazeitung als Held ablichten lassen, der seinen jüngeren Mitschülern hilft - etwa nach Stürzen mit dem Kickboard oder bei verstopfen Toilettenschüsseln.

Als Dank für seine Taten lässt sich Held «Superfernando» von einem Kantischüler der ersten Klasse oral befriedigen. Geschlechtsteile sind keine zu erkennen - die Szene ist lediglich angedeutet. Umso deutlicher fällt dafür die Reaktion der Schulleitung aus: Der Verkauf der Zeitung wird gestoppt, der Schüler per sofort vom Unterricht suspendiert.

Die Schüler, die für die Maturazeitung verantwortlich waren, bereuen den Entscheid, die Foto-Geschichte ins Blatt aufgenommen zu haben. Besonders dumm läuft es für «Superfernando»: Er wurde von der Schulleitung kritisiert - und kurz vor der Matura-Prüfung von der Schule gewiesen.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.