KANTONSSPITAL: Globalkredit ist deutlich unterschritten worden

Erfreuliche Zahlen in der Rechnung des Kantonsspitals Obwalden: Der Globalkredit wurde um rund 1,9 Millionen Franken nicht ausgeschöpft.

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Patrick Imfeld, Präsident der kantonsrätlichen Spitalkommission. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Patrick Imfeld, Präsident der kantonsrätlichen Spitalkommission. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Das gute Ergebnis ist aufgrund von nicht budgetierten Mehrerträgen von rund 2,5 Millionen Franken zu Stande gekommen. Laut Patrick Imfeld, dem Präsidenten der kantonsrätlichen Spitalkommission, hätten zum Mehrertrag vor allem der höhere Schweregrad der Fälle sowie die Zunahme von zusatzversicherten Patienten beigetragen.

Klar besser als budgetiert
Der Obwaldner Kantonsrat hatte am 30. November 2006 den Globalkredit des Kantonsspitals für das Jahr 2007 wie im Vorjahr auf 14,6 Millionen Franken festgesetzt. Dazu kam eine Investitionspauschale von 1,5 Millionen Franken (Vorjahr 1 Million Franken). Der Globalkredit ist nun um rund 1,9 Millionen Franken unterschritten worden. Das Kantonsspital Obwalden weist in der Rechnung 2007 einen Betriebsertrag von 25,1 Millionen Franken und einen Betriebsaufwand von 40,6 Millionen Franken sowie einen ausserordentlichen betriebsfremden Aufwand und Ertrag von minus 0,7 Millionen Franken auf.

Unter dem Strich schliesst das Geschäftsjahr 2007 vor Beiträgen mit einem Defizit von 14,9 Millionen Franken ab. Wird die Auflösung der Rückstellung aus Arbeitsverträgen von 600'000 Franken berücksichtigt, ist dies rund 2,3 Millionen Franken besser als budgetiert.

Gesamtkosten 23 Millionen
Wie der Regierungsrat in seiner Botschaft ans Parlament schreibt, betragen die Gesamtkosten der Spitalversorgung Obwalden 2007 rund 23 Millionen Franken. Sie setzen sich aus dem Globalkredit und der Investitionspauschale ans Kantonsspital Obwalden von rund 15,4 Millionen Franken, den Zahlungen für ausserkantonale Hospitalisationen von 7,5 Millionen Franken und den Zahlungen für Spitalaufenthalte in Stans von rund 64'000 Franken zusammen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.