KANTONSSPITAL OBWALDEN: Kein Interesse an der Spitalfusion

Luzern und Nidwalden wollen sich zur Spitalregion Lunis zusammenschliessen. Obwalden macht nicht mit und kritisiert die Informationspolitik.

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Die Spitäler glauben nicht unbedingt an eine gute Lösung mit der Fusion. Bild pd.

Die Spitäler glauben nicht unbedingt an eine gute Lösung mit der Fusion. Bild pd.

Eine Zusammenarbeit alleine, auch wenn sie noch so gut sei, reiche nicht, um die anstehenden Probleme zu lösen. Dies sagte der Luzerner Spitalratspräsident Hans Amrein in einem Interview mit unserer Zeitung. Was als Lob für das Projekt Lunis die geplante gemeinsame Spitalregion Luzern-Nidwalden gedacht war, ist indirekt aber ein Seitenhieb an die Adresse des Kantonsspitals Obwalden. Dieses will nämlich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Luzern und Nidwalden setzen, von einer Fusion aber zumindest mittelfristig die Finger lassen.

Keine Lösung für Obwalden
Stefan Würsch, Präsident der Aufsichtskommission des Kantonsspitals Obwalden, glaubt nämlich nicht, dass ein solches Fusionsmodell die Lösung aller Probleme sei.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Obwaldner Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».