Kantonsspital
Parlamentarier loben Spitalpersonal für den grossen Einsatz

Rechnung und Rechenschaftsbericht des Kantonsspitals Obwalden fanden im Kantonsrat einhellige Zustimmung.

Philipp Unterschütz
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Das Kantonsspital in Sarnen.

Das Kantonsspital in Sarnen.

Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 21. Januar 2021)

Von allen Fraktionen gab es am Donnerstag im Kantonsrat Lob für das Personal des Kantonsspitals. Der Kantonsrat genehmigte den Rechenschaftsbericht und die Rechnung 2020 des Kantonsspitals Obwalden (KSOW) ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen mit 53 Stimmen. Die Rechnung 2020 schliesst 1,17 Millionen Franken im Plus. Ohne den Notkredit zur Aufrechterhaltung der Liquidität wäre allerdings ein Verlust von 0,77 Millionen Franken das Ergebnis gewesen, was angesichts der Erhöhung des Standortsicherungsbeitrags um 1 Million Franken aber praktisch ein unverändertes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (-1,78 Mio. Franken) bedeutet. Weil der Bundesrat während sieben Wochen sämtliche stationären und ambulanten Planbehandlungen untersagt hatte, klaffte ein Loch in der bereits dünnen Liquiditätsdecke des Spitals. Dank der Kreditzusage des Kantons über 4,4 Millionen Franken hatte der Betrieb des KSOW aufrechterhalten werden können. Letztlich musste das Spital aber nur 2,8 Millionen Franken oder 64 Prozent des Kre­dites in Anspruch nehmen.

Das KSOW behandelte im vergangenen Jahr 3450 stationäre Patienten, sieben weniger als im Vorjahr. Während die Anzahl behandelter Patienten im März und April während des vom Bundesrat verordneten Lockdowns noch um 143 Patienten oder 24 Prozent hinter dem Vorjahr lag, konnte dieser Rückstand in den übrigen Monaten praktisch vollständig kom­pensiert werden. Dieser Parforce-Leistung, wie es Andreas Sprenger (CSP, Alpnach) bezeichnete, zollten die Parlamentarier Respekt.