KANTONSSPITAL: Sarnen hat wieder eigene Sterilisationsabteilung

Das Kantonsspital Obwalden hat wieder eine eigene Sterilisationsabteilung. Zuvor arbeitete das Spital in diesem Bereich mit dem Kantonsspital Nidwalden zusammen.

Drucken
Teilen
Das Kantonsspital Obwalden bekommt eine eigene Sterilisationsabteilung. Im Bild: Das KSOW in Sarnen fotografiert am 20. August 2014. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ))

Das Kantonsspital Obwalden bekommt eine eigene Sterilisationsabteilung. Im Bild: Das KSOW in Sarnen fotografiert am 20. August 2014. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ))

Nachdem das Kantonsspital Obwalden (KSOW) im Jahr 2011 auf die notwendig gewordene Sanierung der bestehenden Sterilisationsabteilung verzichtete, wurde eine Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Nidwalden (KSNW) beschlossen. Das KSNW stiess aber bald darauf auf Kapazitätsgrenzen, schreibt das KSOW in einer Mitteilung.

Deswegen musste ein Grossteil der Instrumentenbehälter von einem externen Drittanbieter aufbereitet werden. Im KSOW arbeitete deshalb eine interne Gruppe am Wiederaufbau einer eigenen Sterilisationsabteilung. Diese wurde in fünf Monaten bei laufendem Betrieb termingerecht aufgebaut, so das KSOW.

Vorteile für die Patienten seien, dass sie nun schneller einen OP-Termin erhalten. Für die OP-Mitarbeitenden bedeute die Sterilisation im eigenen Hause effizienteres Arbeiten. Auch Arbeitsplätze würden geschaffen: Es entstehen 3,5 Stellenprozente inklusive Leitung.

Die neue Abteilung kostet 1,5 Millionen Franken und wird aus Eigenmitteln der KSOW finanziert. Am 21. März beginnt der offizielle Betrieb.

pd/zfo