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Personalversicherungskasse Obwalden stellt Weichen für Zukunft

Die Personalversicherungskasse Obwalden hat ihre Delegiertenversammlung durchgeführt.

(pd/mst) Statutenrevision und Präsidentenwechsel: Diese Themen standen an der vor Kurzem durchgeführten Delegiertenversammlung der Personalversicherungskasse Obwalden (PVO) im Mittelpunkt. Mit der Statutenrevision würden die Aufgaben zwischen der Delegiertenversammlung und dem Vorstand neu verteilt, wie es in einem Schreiben der Organisation heisst. Der Vorstand nehme künftig die vom Gesetzgeber verlangte Oberleitung der Kasse wahr. Damit verfüge die PVO über eine moderne Führungsstruktur. Gleichzeitig könnten die Vorteile der genossenschaftlichen Struktur beibehalten werden.

Die aktuellen Statuten stammen aus dem Jahr 1984. Der Vorstand schlug der Delegiertenversammlung gemäss der Mitteilung eine neue Aufgabenverteilung zwischen der DV und dem Vorstand vor, welcher die Versammlung zustimmte. Die Führungsstruktur der PVO entspreche damit künftig jener der übrigen Vorsorgeeinrichtungen, sie bewahre damit aber gleichzeitig die Vorteile der genossenschaftlichen Struktur. Die Mitwirkung der Versicherten sowie die bewährte Verankerung bei den angeschlossenen Arbeitgebern sei weiterhin gewährleistet.

Patrik Amgwerd zum 
neuen Präsidenten gewählt

Die Delegiertenversammlung befand zudem über einen Wechsel im Vorstand. Patrik Amgwerd ist neu Präsident der Personalversicherungskasse. Er gehört dem Vorstand seit 2013 an. Patrik Amgwerd ist seit 2007 Leiter Geschäftsfeld Finanzen des Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und Mitglied der Geschäftsleitung. Er ist auch Arbeitnehmer-Vertreter des EWO.

Amgwerd löst Notker Dillier ab, der dem Vorstand der PVO seit 1994 angehört und das Präsidentenamt 1998 übernahm. Unter der Führung von Notker Dillier habe sich die PVO, 1956 in der Form einer Genossenschaft als eine reine Selbsthilfeorganisation gegründet, zu einer für den Kanton wie auch die Gemeinden und weitere Arbeitgeber (Kantonalbank, Elektrizitätswerk, Kantonsspital, etc.) gut aufgestellten, modernen Vorsorgeeinrichtung entwickelt. Die berufliche Vorsorge habe in diesen Jahren grosse Umwälzungen erfahren.

Ein aussergewöhnliches Anlagejahr 2018

Der Fall der Börsen auf das Jahresende 2018 hin habe auch bei der PVO Spuren hinterlassen. Die Kasse erzielte eine Bruttoperformance von minus 3,24 Prozent (Vorjahr: plus 8,33 Prozent); der Deckungsgrad betrug am Jahresende 100,87 Prozent. Im Vergleich mit anderen Vorsorgeeinrichtungen habe die PVO dennoch verhältnismässig gut abgeschnitten; auch sei die durchschnittliche Rendite seit 2000 mit 2,96 Prozent vergleichsweise befriedigend. Eine Studie zeige aber klar, dass die Stabilität der Kasse nur durch Anpassungen auf der Passivseite erreicht werden könne.

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