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KERNS: CSP Obwalden nominiert Christian Schäli als Regierungsrats-Kandidaten

Die CSP Obwalden will ihren Regierungsratssitz mit ihrem Co-Präsidenten, Kantonsrat und Rechtsanwalt Christian Schäli, verteidigen. Trotz schwieriger finanzieller Ausgangslage des Kantons gibt er sich zuversichtlich.
Romano Cuonz
Co-Präsident Sepp Stalder (links) gratuliert dem Co-Präsidenten Christian Schäli zur Nomination. (Bild: Romano Cuonz (Kerns, 13. Dezember 2017))

Co-Präsident Sepp Stalder (links) gratuliert dem Co-Präsidenten Christian Schäli zur Nomination. (Bild: Romano Cuonz (Kerns, 13. Dezember 2017))

Romano Cuonz
redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Als Regierungsrat würde ich mich für die Lebensqualität und den Fortschritt aller, aber keinesfalls für den Eigennutz einiger weniger starkmachen», versprach der 43-jährige CSP-Kantonsrat Christian Schäli vor gut 90 Leuten. Diese hatten ihn im Kernser «Rössli» eben einstimmig zu ihrem Regierungskandidaten für die Gesamterneuerungswahl 2018 nominiert. Zuvor hatte Ratskollege und CSP-Co-Präsident Sepp Stalder erklärt, dass die Parteileitung den Kernser Rechtsanwalt nach sorgfältiger interner Evaluation als einzigen Kandidaten für die Nachfolge von Franz Enderli vorschlage.

Wie breit dessen Unterstützung ist, zeigte nicht nur der grosse Aufmarsch. Dies ging vor allem auch aus Voten von Parteikollegen hervor. Helen Keiser, zurzeit Kantonsratspräsidentin und selber zwischendurch als Kandidatin gehandelt, stellte ihn als Familienmann und Vater von drei Töchtern mit grossem christlich-sozialem Engagement vor. Für sein Amt bringe er einen gut gefüllten Rucksack mit: Nach einem Lizenziat der Rechte an der Uni Bern habe er das Anwaltspatent im Kanton Obwalden erworben. Gross sei sein berufliches Erfahrungsfeld: Zurzeit arbeitet er in Nidwalden als Rechtsanwalt und Jurist bei der Pensions- und bei der Ausgleichskasse. In Kerns habe er sich als Kirchgemeinderat und als Präsident der Jugendkommission verdient gemacht. Für Schälis parlamentarisches Engagement fanden Fraktionschef Leo Spichtig und die Lungerer Politikerin Pia Vogler anerkennende Worte. Im Kantonsrat, wo Schäli unter anderem Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission ist, gelte er als kreativer Politiker. Stets auf Toleranz und Dialog bedacht. Nationalrat Karl Vogler, aus Bern zugeschaltet, gab sich überzeugt, dass Schälis stets lösungsorientierte Stimme der Obwaldner Regierung grosse Vorteile bringen würde.

Politik mit Respekt und Anstand

Schäli selber meinte zu seiner Kandidatur: «Ich habe Freude an der politischen Arbeit und fühle mich auch sehr wohl auf dem Politparkett.» Herausforderungen, wie sie sich derzeit in allen Departementen stellten, liebe er. Schulisch bleibt für ihn die Umsetzung des Lehrplans 21 prioritär. «Ich möchte den Leuten vor allem vermitteln, dass sich Investitionen in die Bildung lohnen und diese nicht einfach ein Kostentreiber ist.» Zu denken gebe ihm die heikle finanzielle Lage Obwaldens. «Es ist eine Herkulesaufgabe, den Kanton wieder auf den Weg zu einer ausgeglichenen Rechnung zu bringen.»

Auf die Frage, wie er solche Aufgaben zu lösen gedenke, wies der sportliche Mann auf den Biker-Marathon hin, an dem er mit Kollegen Jahr für Jahr teilnimmt. «Da sind Tugenden wie Entscheidungsfreudigkeit, Anpassungsfähigkeit, Tatkraft, Durchhaltewille, Dynamik, Kenntnis der Gegebenheiten vor Ort und vor allem auch Teamfähigkeit gefragt», artikulierte er. Insbesondere Letzteres erachtet er im Sport wie in der Politik als matchentscheidend. «Mit gegenseitigem Respekt, Anstand und Toleranz in einem starken Team sind schwierige Aufgaben besser zu bewältigen als allein.» Mit der Unterstützung Gleichgesinnter immer auch in konstruktiver Zusammenarbeit mit Andersdenkenden könne man gar Berge versetzen. Und genau das wolle er im Hinblick auf die Ersatzwahl 2018. Mit einem starken Team im Rücken und dem Slogan «Dynamisch, vernetzt, einheimisch».

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