KERNS: Der Säumerpfad soll die Menschen verbinden

Das Wochenende stand in Kerns im Zeichen der Säumer. Bevor die Säumer aufbrachen, wurden zwei kleine Stars vorgestellt.

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Impression vom letztjährigen Säumerfest in Stansstad. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Impression vom letztjährigen Säumerfest in Stansstad. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Mit einem bunten Reigen einheimischer Traummelodien startete am Freitagabend das Säumerfest in Kerns. Viele Ländlerformationen, Geschichtenerzähler und ein farbenfroher Säumer-Märcht luden zum Verweilen und Probieren der einheimischen Produkte ein. Grosser Anziehungspunkt waren die Stände, an denen traditionelles Handwerk vorgeführt wurde. Beim Hufschmied Fredi Hess war vor allem das männliche Geschlecht anzutreffen, währenddem das weibliche Geschlecht eher die Fingerfertigkeit von Sandra Funk am Spinnrad bewunderte.

Die Pfarrkirche Kerns war sehr gut besuchter Treffpunkt verschiedener Anlässe. Nach dem Konzert am Freitagabend waren die vielen Festbesucher am Samstagabend zu einer musikalischen Reise durch die Regionen Sbrinz-Route Luzern, Nidwalden, Obwalden, Haslital, Goms/Oberwallis und das Ossolatal im nahen Italien geladen. Ein besonderes Erlebnis war die gehaltvolle Jodlermesse vom Samstagnachmittag.

Vorbildliche Organisation
«Petrus muss ein Säumer sein», meinte der OK-Präsident Werner Grossniklaus strahlend, als er die grossen und kleinen Gäste bei schönstem Sonnenschein zur Buchvernissage «Sbriänzli und Späzli» begrüsste. Eingängig verdankte er die Arbeit der verschiedenen Ressortleiterinnen und -leiter: Isabelle Niederberger als Verantwortliche für die Pferde, Tom Spichtig für den reibungslosen Marktablauf, Wendel Windlin für die grossartige Unterhaltung, Florentin Röthlin für Essen und Trinken und dem Präsidenten des Fördervereins Sbrinz-Route, Daniel Flühler, für seine Arbeit als Verantwortlicher des Ressorts Marketing und Sponsoring. «Kopf und Herz des Säumerfestes ist Josef K. Scheuber», betonte Werner Grossniklaus. «Wenn wir Sepp nicht hätten, gäbe es kein Säumerfest und vielleicht sogar keinen Train im Militär.»

Monika Barth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.