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KERNS: Eberli-Gruppe zieht auf der Frutt die Notbremse

Baustopp für das Hotel Melchsee: Angesichts der Haltung der Korporation will die Eberli-Gruppe nicht weiterbauen. Ein Grund ist der Verzicht auf Abendfahrten.
Adrian Venetz / Markus von Rotz
Baustelle fürs Hotel Melchsee Mitte März dieses Jahres: Vorerst soll nicht weitergebaut werden. (Bild Markus von Rotz)

Baustelle fürs Hotel Melchsee Mitte März dieses Jahres: Vorerst soll nicht weitergebaut werden. (Bild Markus von Rotz)

Zwischen der Korporation Kerns als Besitzerin der Sportbahnen auf Melchsee-Frutt und der Eberli-Bau-Gruppe ist Feuer im Dach. Auslöser war der Entscheid der Bahnen, die Abendfahrten auf die Frutt einzustellen. Doch Eberli-CEO Toni Bucher geht viel weiter. Er wirft der Korporation Unprofessionalität und Uneinsichtigkeit vor. Das Unternehmen hat der Korporation mitgeteilt, dass man derzeit keinen Sinn im Weiterbau des Hotels Melchsee sehe.

An der jüngsten Versammlung der Korporation Kerns vom Dienstagabend war der Brief kein Thema. Korporationspräsident Niklaus Ettlin beschwichtigte, man sei mit den Hoteliers im Gespräch. Die Kosten für die Abendfahrten seien zu hoch. «Wir werden versuchen, eine Lösung zu finden, es kann aber nicht sein, dass wir das ganze Defizit tragen müssen.»

Bucher anderseits sagt klipp und klar: «Wir machen noch die Aussenfassade und die Unterlagsböden - dann ist erst mal Schluss.» Man wolle allerdings auf Melchsee-Frutt keine Bauruine. Deshalb versuche man mit Gemeinde und Kanton eine neue Lösung für die künftige Nutzung der Hotelkörper zu finden. Das Hotel hätte im Winter 2015 eröffnet werden sollen.

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