KERNS: Er liebte die Lava und Obwalden

André Bucher, weltberühmter Bildhauer und Maler, ist in der Nacht auf den 7. Juni im Alter von 85 Jahren gestorben.

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André und Sylvia Bucher mit einem Werk aus Lava des Vulkans Ätna. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

André und Sylvia Bucher mit einem Werk aus Lava des Vulkans Ätna. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Mit seiner Ehefrau Sylvia Bucher-Sarasin trauern die drei Kinder. Der in Mosambik als Sohn von Schweizer Eltern geborene Bucher verlebte seine Jugend im Tessin, wo er immer Zugang zu künstlerischen und literarischen Kreisen hatte. Später studierte er Kunst in Zürich, Paris, London, Berlin, Rom sowie den USA.

Verwurzelt mit Obwalden
Obwalden war dem Künstler mit Kernser Wurzeln immer ans Herz gewachsen. Er war stolz, der Enkel des Hotelpioniers und Fabrikanten Franz Bucher zu sein. Der unermüdliche Schaffer André Bucher hinterlässt rund 80 Werke in öffentlichen Bauten und Plätzen. In Obwalden erinnert unter anderem der Bruder-klausenweg von Sachseln nach Flüeli an ihn.

Er schuf Besinnungszeichen zu sechs inneren und äusseren Lebensab­schnitten von Bruder Klaus. Sachseln war auch sein letzter Ausstellungsort: Im Bruderklausenmuseum stand an der Kür 2008 eine von ihm angefertigte Stele. Beim Besuch der Ausstellung schenkte er dem Museum ein von ihm gemaltes expressives, farbiges Bruderklausenporträt.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.