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Gewerbe soll in ehemalige Käserei und Schweinestall in St. Niklausen einziehen

An der Schildstrasse werden nächstes Jahr 1000 Quadratmeter Gewerbefläche frei. Der Bedarf dafür scheint vorhanden.

Matthias Piazza
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Ende Jahr hört Ruedi Windlin mit der Käserei auf.

Ende Jahr hört Ruedi Windlin mit der Käserei auf.

Bild: PD (St.Niklausen, 19. Dezember 2020)

Seit drei Generationen verarbeitete die Familie Windlin Rohmilchkäse in St. Niklausen. Aus gut 1,3 Millionen Kilo Milch jährlich wurden Samiglaiser, Sbrinz, Spalen und Samreib. Die in der Käserei anfallende Molke wurde für die Schweinemast weiterverwendet.

Auf Ende Jahr ist Schluss. Ruedi Windlin hört mit der Käserei und Schweinemast in St. Niklausen auf. Diverse Gründe hätten zu diesem Entscheid geführt, sagte der 46-Jährige auf Nachfrage. Dies dürfte besonders die lokalen Gewerbetreibenden freuen. Denn damit werden nächstes Jahr rund 1000 Quadratmeter Fläche in diesen Gewerbegebäuden an der Schildstrasse 2 frei. «Das Obergeschoss könnte sich vor allem als Lagerraum eignen, das Erdgeschoss für einen Produktionsbetrieb oder eine Werkstatt», erzählt Liegenschaftsbesitzer Windlin. In der ehemaligen Käserei nebenan könnte er sich Lebensmittelbetriebe vorstellen. Das Bedürfnis nach solchen Gewerberäumen in St. Niklausen ist offenbar vorhanden. «Seit dem Eintrag im Newsletter des Obwaldner Gewerbevereins haben sich zahlreiche Miet-Interessenten gemeldet, vor allem Handwerksbetriebe. Ich war vom Interesse positiv überrascht.»