KERNS: Integratives Modell in der Oberstufe

In Kerns wird die 1. Orientierungsschule ab dem Schuljahr 2014/15 neu als integrierte Orientierungsschule (IOS) geführt. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird schrittweise die gesamte Orientierungsschule in Kerns das einheitliche Schulmodell IOS erhalten.

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In Kerns wird ab dem Schuljahr 2014/2015 das integrative Modell eingeführt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

In Kerns wird ab dem Schuljahr 2014/2015 das integrative Modell eingeführt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Ab dem Schuljahr 2014/15 wird sich in Kerns die kooperative Orientierungsschule zu einer integrativ geführten Orientierungsschule wandeln, wie die Gemeinde Kerns am Dienstag mitteilte. Schul- und Einwohnergemeinderat haben die Umstellung genehmigt. 

Zurzeit wird die Orientierungsschulenach noch dem kooperativen Modell geführt. Bei diesem System werden Stammklassen in zwei Niveaus (A und B) aufgeteilt. Zudem werden die Fächer Mathematik, Französisch und Englisch niveaugetrennt (A und B) unterrichtet. Dies hat zur Folge, dass die Stammklassen unterschiedlich gross sind und bei stark schwankenden Schülerzahlen die Organisation des Schulbetriebes eine grosse Herausforderung darstellt. Diese Umstände haben Einwohnergemeinderat, Schulrat und Schulleitung bewogen das Schulmodell für die Orientierungsschule zu überprüfen.

Schulpräsident Marco De Col ist vom neuen Modell überzeugt: «Für die Schule Kerns ist es optimal und wird durch die Lehrerschaft gestützt. Zudem wird es den individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Interessen und Motivationen der Schülerinnen und Schüler gerechter.»

pd/zim