KERNS: Kerns: Die Unwetter-Deponie lebt neu auf

In der Nähe des Gebiets Sand in Kerns entsteht eine Deponie. Genauer: Sie lebt wieder auf. Erst muss aber der Kantonsrat Ja sagen.

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Die Deponie ist hinter dem Erdwall (rechte Bildhälfte) geplant. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Die Deponie ist hinter dem Erdwall (rechte Bildhälfte) geplant. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Nach den Unwetterschäden vor fünf Jahren wurde auf der Liegenschaft Underhus in Kerns kurzfristig eine von mehreren «Not-Deponien» im Kanton errichtet. Nun soll daraus eine offizielle und auf vier Jahre befristete kantonale Deponie werden.

Einen entsprechenden Nutzungsplan legt der Regierungsrat dem Parlament an der Kantonsratssitzung vom Freitag dieser Woche zur Genehmigung vor. Das Geschäft wird kaum umstritten sein, zumal die Bauherrschaft das Projekt auf eine Einsprache des WWF Unterwalden hin noch umfassender ökologisch aufwerten will als ursprünglich geplant.

Es handelt sich um eine Deponie für sauberen Aushub. Material also, das die Umwelt nicht belastet. Bauschutt darf nicht abgeladen werden. Die Deponie erstreckt sich über eine Fläche von rund 27'000 Quadratmetern. Als Zufahrt dient die Ächerlistrasse.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.