KERNS: Kirchenrat zieht nach Zwist die Notbremse

Die massive öffentliche Kritik am Kernser Kirchgemeinderat zeigt Wirkung: Er verzichtet auf die Steuererhöhung. Doch damit nicht genug.

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Die Pfarrkirche von Kerns: Der Kirchensegen hängt im Moment schief. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Pfarrkirche von Kerns: Der Kirchensegen hängt im Moment schief. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

In der Kirchgemeinde Kerns brodelts. Nach heftiger Kritik zieht der Kirchgemeinderat wenige Tage vor der Kirchgemeindeversammlung eine angekündigte Steuererhöhung zurück. Doch nicht genug: Das Geld davon hätte teilweise für die Aufstockung der Stelle des Kirchgemeinschreibers verwendet werden sollen. Für diese Stelle war der bisherige Kirchgemeindepräsident Andreas Bucher vorgesehen, der nach der Kritik am Vorgehen nun darauf verzichtet, die Stelle anzutreten.

Und der als neuer Kirchgemeindepräsident vorgesehene Vizepräsident Werner Häfliger ist angesichts der neuen Ausgangslage nicht mehr bereit, das Amt anzutreten. Der Kirchgemeinderat sagt, er hätte gute Argumente für die Aufstockung der Stelle und die Steuererhöhung gehabt.

Der Sitz Häfligers bleibt bis zur nächsten Versammlung vakant, zudem beginnt die Suche nach einem Nachfolger für Bucher von neuem.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.