KERNS: Lehrlinge packen auf Nünalp kräftig zu

Während sieben Wochen arbeiten Lehrlinge auf der höchsten Alp der Innerschweiz. Dabei sorgt das Wetter für Überraschungen.

Rg
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Auch bei schlechtem Wetter wird gearbeitet: Unter der Leitung von Andreas Durrer (im Graben) wird eine Wasserleitung verlegt (links), Sven Jossi und Kim Halter verankern eine Stange (Mitte). Gut gelaunt unterhält sich Lagerleiter Toni Spichtig mit den hungrigen Lehrlingen (rechts). (Bilder Richard Greuter)

Auch bei schlechtem Wetter wird gearbeitet: Unter der Leitung von Andreas Durrer (im Graben) wird eine Wasserleitung verlegt (links), Sven Jossi und Kim Halter verankern eine Stange (Mitte). Gut gelaunt unterhält sich Lagerleiter Toni Spichtig mit den hungrigen Lehrlingen (rechts). (Bilder Richard Greuter)

Die Nünalp (2136 m.ü.M.), hoch über dem Melchtal gilt in der Innerschweiz als höchst gelegene Alp, wo im Sommer noch Käse produziert wird. Im vergangenen Herbst erstellten die Alpgenossen Melchtal und freiwillige Helfer eine Transportseilbahn von der Alp Stock auf die 600 Meter höher gelegene Nünalp. Seit mehreren Wochen sind nun Lernende verschiedener Firmen mit Sanierungsarbeiten innerhalb und ausserhalb der Alpgebäude beschäftigt.

Mitarbeiter aus zehn verschiedenen, zum Teil handwerklichen Berufen machen sich nützlich. Unter anderem erstellten sie eine Wasserversorgung. Trotz den misslichen Witterungsverhältnissen war die Stimmung im Lehrlingslager gut. Finanziert werden die Sanierungsarbeiten durch eine Coop-Patenschaft. Organisiert wurden die Lagerwochen vom Kernser Landwirt Toni Spichtig.