Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

KERNS: Mit Leib und Seele dabei

Viel mehr als ein Brauchtum, das rege gepflegt wird – für OK-Präsident Walter von Rotz ist der Kernser Alpabzug auch eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit für den Bauernstand.
Rund 300 Tiere kamen von der Alp nach Kerns zurück. (Bilder: André A. Niederberger (Kerns, 30. September 2017))

Rund 300 Tiere kamen von der Alp nach Kerns zurück. (Bilder: André A. Niederberger (Kerns, 30. September 2017))

5000 bis 6000 Personen dürften es schon gewesen sein, die am Samstag den farbenfrohen Alpabzug der Älplerfamilien und Helfer mit rund 200 Personen und gegen 300 Tieren – Geissen, Schafe, Rinder, Kälber – im Kernser Dorf bewunderten. Ein Alpabzug, der auch wirklich einer ist! Walter von Rotz (50), der seit sieben Jahren als OK-Präsident amtet, betont, dass wirklich über 80 Prozent des Viehs tatsächlich direkt von der Alp gekommen sei. «Immer wieder wird uns unterstellt, das sei doch alles nur Show, das Vieh sei schon vorher zu Hause gewesen», sagt von Rotz, und man spürt, dass ihn das kränkt. «Wir wissen mittlerweile auf wenige Minuten genau, wie lange wir von den Alpen bis ins Dorf brauchen, und machen jeweils einen exakten Zeitplan ab, wer wann einmarschiert.» Die längste Distanz sei rund 25 Kilometer: Von der Alp Oberst Gschwent brauche man mit dem Vieh rund viereinhalb Stunden.

Walter von Rotz freut sich nicht nur darüber, dass der Anlass ein voller Erfolg war. «Es ist schön, wie schon die Jungen mit Leib und Seele dabei sind. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Gemeinschaftswerk auch eine positive Öffentlichkeitsarbeit für den Bauernstand machen.» (unp)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.