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KERNS: Schule schreitet gegen Rassisten ein

Als «Rassisten-Partei» haben Schüler der Oberstufe für Furore gesorgt. Sogar die Polizei musste auf Platz. Schule und Gemeinde haben die Situation nun beruhigt.
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Ohne Wirkung? Dieses Bild auf dem Kernser Schulgelände symbolisiert das Miteinander verschiedener Kulturen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Ohne Wirkung? Dieses Bild auf dem Kernser Schulgelände symbolisiert das Miteinander verschiedener Kulturen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Eine Gruppe von Oberstufenschülern in Kerns hat mit rassistischen Äusserungen und Taten viele Mitschüler und auch die Schulleitung aufgeschreckt. Sogar die Polizei musste eingreifen, nachdem einige Schüler offenbar zu einer Schlägerei auf dem Pausenplatz aufgerufen hatten.

Gemeindepräsident André Windlin bestätigt auf Anfrage, dass die Schule Kerns mit fremdenfeindlichen Tendenzen konfrontiert war. Eine Gruppe von etwa 10 bis 15 Schülern habe sich «Kernser Rassisten-Partei» genannt und für Aufregung gesorgt. Mittlerweile sei es um diese Gruppierung aber ruhig geworden, so Windlin. Die Lage habe sich wieder entspannt. Trotzdem möchte die Schule das Thema Rassismus genau im Auge behalten.

Dies soll vertieft und langfristig geschehen. Konkret soll ab 2015 ein Schulprojekt lanciert werden, welches das Thema im Kindergarten über die Primarschule aufgreift. In der Orientierungsschule soll die Thematik im Zusammenhang mit dem Projekt der Umstellung auf das integrative Schulmodell angegangen werden.

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