KERNS: So leben Luchs und Wolf mit den Obwaldnern

Luchs und Wolf in Obwalden: Beide sind laut einer Umfrage von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert. Der Luchs geniesst aber etwas mehr Sympathien.

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Ein Wolf ruht sich aus. Ein Obwaldner Jäger konnte dieses Bild im Sommer im Glaubenberggebiet schiessen. (Bild pd)

Ein Wolf ruht sich aus. Ein Obwaldner Jäger konnte dieses Bild im Sommer im Glaubenberggebiet schiessen. (Bild pd)

In einer Umfrage mit 200 Obwaldnern kamen die verschiedensten Meinungen zum Vorschein. Aussagen wie «Wir müssen wieder lernen, wie mit Raubtieren zu leben» stehen im Gegensatz zu «Der Wolf wird an einer Bleivergiftung sterben».

Aus der Umfrage geht hervor, dass die beiden grössten Obwaldner Raubtiere von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert sind. 65 Prozent der Befragten befürworten die Anwesenheit des Luchses in Obwalden und etwas weniger, nämlich 57 Prozent, befürworten die Rückkehr des Wolfes.

Interessant ist auch der Einfluss, den Alter, Beruf und Wohnort der Befragten auf deren Akzeptanz gegenüber diesen beiden Grossraubtieren hat. So sind zum Beispiel die Unter-16-Jährigen grösstenteils Befürworter von Luchs und Wolf, die Über-60-Jährigen aber grösstenteils Gegner.

Sandra Ettlin*

HINWEIS
* Die Kernserin Sandra Ettlin ist Schülerin an der Kantonsschule Sarnen. Dieser Artikel ist ein Teil ihrer Maturaarbeit über Wolf und Luchs in Obwalden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.